© Rechtsanwaltskanzlei Alexandra Siedler  2018                                               @ familien-und-erbrecht@kanzlei-siedler.de                       
Anwaltskosten: Seit    dem    01.07.2004    gilt    die    Gebührenordnung    RVG    (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz): Näheres unter: www.brak.de   Seit    dem    01.07.2006    sind    die    früher    im    RVG    geregelten    Gebührentatbestände    für    die außergerichtliche   Beratung   ersatzlos   entfallen.   Rechtsanwälte   sind   nunmehr   gehalten,   für ihre Beratungstätigkeiten eine Gebührenvereinbarung mit ihren Auftraggebern zu treffen. Eine   kostenfreie   Bearbeitung   eines   Mandates   sieht   bereits   das   Gesetz   nicht   vor.   Hinter   jeder anwaltlichen    Tätigkeit    steht    eine    lange    juristische    Ausbildung    und    das    Vorhalten    der anwaltlichen Infrastruktur. Da   ich   ausschließlich   familien-   und   erbrechtliche   Angelegenheiten   bearbeite   und   mir   für die   Beratung   die   erforderliche   Zeit   nehme,   um   Ihre   Fragen   zu   beantworten,   biete   ich eine   mündliche   Erstberatung   zu   dem   pauschalen   Festpreis   von   200,00   Euro   zuzüglich Mehrwertsteuer  an. Diese   Gebühr   umfasst   die   Beratung   in   einer Angelegenheit   als   solche.   Im   Übrigen   bleiben   die gesetzlichen Gebühren- und Auslagentatbestände des RVG unberührt. Die   gesetzlichen   Gebühren   nach   dem   RVG   stellen   das   Minimum   der   Vergütung   dar.   Sie   gelten, wenn   nichts   anderes   vereinbart   ist,   und   dürfen   nicht   unterboten   werden.   In   der   Regel   richtet sich   die   Vergütung   nach   dem   Streitwert   bzw.   Gegenstandswert.   In   vielen   Fällen   bildet   die Berechnung   über   diesen   Wert   den   Aufwand   nicht   angemessen   ab,   weil   nicht   sich   Interesse und Aufwand nicht immer in einem konkreten Wert bemessen lassen. Gem.   §   9   RVG   kann   der   Rechtsanwalt   von   seinem   Auftraggeber   für   die   entstandenen   und   die voraussichtlich   entstehenden   Gebühren   und Auslagen   einen   angemessenen   Vorschuss   fordern. Wird   eine   Vorschussrechnung   erteilt,   wird   die   Bearbeitung   dieser   Angelegenheit   von   dem Ausgleich    dieser    Vorschussrechnung    abhängig    gemacht.    In   Abhängigkeit    der    Höhe    dieser Vorschussrechnung    ist    eine    monatliche    Ratenzahlung    möglich;    diese    ist    mit    der    Kanzlei unmittelbar nach Erhalt der Vorschussrechnung zu vereinbaren.  Es    wird    ausdrücklich    gem.    §    49    b    Abs.    5    BRAO    darauf    hingewiesen,    dass    für    die Interessenvertretung      im      außergerichtlichen      Bereich      weder      Betragsrahmen-      noch Festgebühren     der     anwaltlichen     Vergütungsberechnung     zugrunde     gelegt     werden.     Die Vergütung    ist    nach    einem    Gegenstandswert    zu    berechnen.    Der    Gegenstandswert    der anwaltlichen     Tätigkeit     richtet     sich     nach     dem     ihm     erteilten     Auftrag.     Unter     dem Gegenstandswert    einer    Angelegenheit    versteht    man    den    objektiven    Geldwert    oder    das wirtschaftliche   Interesse.   Gerade   in   Familiensachen   kann   es   zu   gesonderten   Abrechnungen kommen, da meist mehrere Gegenstände geregelt werden müssen. Für   die   Kosten   des   Scheidungsverfahrens   ist   sowohl   für   die   Gerichtskosten   als   auch   für   die        Rechtsanwaltskosten      der      Verfahrenswert      maßgebend.      Dieser      wird      anhand      der Vermögensverhältnisse   der   Parteien   ermittelt   und   durch   das   Gericht   festgesetzt.   Steht   der Verfahrenswert fest, lassen sich die gesetzlichen Kosten leicht ermitteln.   Der    Verfahrenswert    errechnet    sich    für    das    Scheidungsverfahren    aus    dem    dreifachen        Nettomonatseinkommen    beider    Ehegatten,    wobei    der    Mindeststreitwert    3.000,00    Euro beträgt   (§   43   FamGKG).   Kindergeld   erhöht   das   Einkommen   bei   demjenigen,   der   es   bezieht. Unterhaltsberechtigte   Kinder   können   den   Verfahrenswert   mindern.   Viele   Gerichte   nehmen hier einen Abschlag in Höhe von 250,00 Euro vor. Auch      wenn      die      Gerichte      in      der      Regel      entsprechendes      im      Rahmen      der Verfahrenswertfestsetzung   unberücksichtigt   lassen,   weise   ich   darauf   hin,   dass   grundsätzlich auch    das    gemeinsame    Vermögen    abzüglich    der    Verbindlichkeiten    bei    der    Berechnung einzubeziehen   ist.   Hier   wird   in   der   Regel   5-10   %   des   Nettovermögens   in   Ansatz   gebracht, wobei teilweise Freibeträge in Abzug gebracht werden. Hinzu   kommt   der   Verfahrenswert   für   den   Versorgungsausgleich,   soweit   dieser   nicht   wirksam ausgeschlossen    wurde.    Dieser    beträgt    10    %    des    Scheidungswertes    für    jedes    Anrecht, mindestens    jedoch    1.000,00    Euro    (§    50    FamGKG).    Die    Kosten    bei    einvernehmlichen Ehescheidungen, bei Beauftragung eines Anwaltes finden Sie hier . Stehen   neben   der   Scheidung   Folgesachen   im   Streit   und   muss   das   Gericht   im   Rahmen   des Scheidungsverfahrens   hierüber   entscheiden,   erhöht   sich   der   Verfahrenswert   und   damit   die Kosten.   Dem   für   Scheidung   und   Versorgungsausgleich   ermittelten   Verfahrenswert   sind   für   die Folgesachen,   welche   im   Scheidungsverbund   mitgeregelt   werden,   folgende   Verfahrenswerte hinzuzuaddieren (§ 44 FamGKG): Unterhalt (§ 51 FamGKG): Jahresbetrag des geforderten Unterhalts. Sorgerecht   Kind   (§   44   FamGKG):   20   %   des   Scheidungswertes,   höchstens   3.000,00   Euro   (als selbstständiges Verfahren gem § 45 FamGKG 3.000,00 Euro). Umgangsrecht   Kind   (§   44   FamGKG):   20   %   der   Scheidungswertes,   höchstens   3.000,00   Euro   (als selbstständiges Verfahren gem § 45 FamGKG 3.000,00 Euro). Zuweisung   der   Ehewohnung   (§   48   FamGKG):   4.000,00   Euro   (als   selbstständiges   Verfahren während der Zeit des Getrenntlebens 3.000,00 Euro). Zugewinnausgleich: geforderter Betrag. Die    Scheidungssache    und    die    Folgesachen    gelten    als    ein    Verfahren.    Nach   Addition    aller Verfahrenswerte ergibt sich der Gesamtwert, welcher für die Kosten herangezogen wird.
Kanzlei Alexandra Siedler
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Anwaltskosten: Seit     dem     01.07.2004     gilt     die     neue     Gebührenordnung     RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz): Näheres unter: www.brak.de   Seit     dem     01.07.2006     sind     die     früher     im     RVG     geregelten Gebührentatbestände   für   die   außergerichtliche   Beratung   ersatzlos entfallen.      Rechtsanwälte      sind      nunmehr      gehalten,      für      ihre Beratungstätigkeiten      eine      Gebührenvereinbarung      mit      Ihren Auftraggebern zu treffen. Da   ich   ausschließlich   familien-   und   erbrechtliche   Angelegenheiten bearbeite   und   mir   für   die   Beratung   die   erforderliche   Zeit   nehme,   um Ihre   Fragen   zu   beantworten,   biete   ich   eine   mündliche   Erstberatung zu     dem     pauschalen     Festpreis     von     200,00     Euro     zuzüglich Mehrwertsteuer an. Diese   Gebühr   umfasst   die   Beratung   in   einer Angelegenheit   als   solche. Im       Übrigen       bleiben       die       gesetzlichen       Gebühren-       und Auslagentatbestände des RVG unberührt. Gem.   §   9   RVG   kann   der   Rechtsanwalt   von   seinem Auftraggeber   für   die entstandenen   und   die   voraussichtlich   entstehenden   Gebühren   und Auslagen     einen     angemessenen     Vorschuss     fordern.     Wird     eine Vorschussrechnung   erteilt,   wird   die   Bearbeitung   dieser Angelegenheit von   dem   Ausgleich   dieser   Vorschussrechnung   abhängig   gemacht.   In Abhängigkeit   der   Höhe   dieser   Vorschussrechnung   ist   eine   monatliche Ratenzahlung   möglich;   diese   ist   mit   der   Kanzlei   unmittelbar   nach Erhalt der Vorschussrechnung zu vereinbaren.  Es   wird   ausdrücklich   gem.   §   49   b   Abs.   5   BRAO   darauf   hingewiesen, dass    für    die    Interessenvertretung    im    außergerichtlichen    Bereich weder      Betragsrahmen-      noch      Festgebühren      der      anwaltlichen Vergütungsberechnung     zugrunde     gelegt     werden;     die     Vergütung vielmehr   nach   einem   Gegenstandswert   zu   berechnen   ist.   Gerade   in Familiensachen   kann   es   zu   gesonderten   Abrechnungen   kommen,   da meist     mehrere     Gegenstände     geregelt     werden     müssen.     Der Gegenstandswert   der   anwaltlichen   Tätigkeit   richtet   sich   nach   dem ihm erteilten Auftrag. Für     die     Kosten     des     Scheidungsverfahrens     ist     sowohl     für     die Gerichtskosten     als     auch     für     die               Rechtsanwaltskosten     der Verfahrenswert        maßgebend.        Dieser        wird        anhand        der Vermögensverhältnisse   der   Parteien   ermittelt   und   durch   das   Gericht festgesetzt.     Steht     der     Verfahrenswert     fest,     lassen     sich     die gesetzlichen       Kosten       leicht       ermitteln.       Die       Kosten       bei einvernehmlichen   Ehescheidungen,   bei   Beauftragung   eines   Anwaltes finden Sie hier
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